Als Arthritis bezeichnet man Gelenkentzündung eines oder mehrerer Gelenke, oft durch den angegriffenen Knorpel durch Arthrose. Spaltprodukte wie Zytkokine bewirken erhöhte Abgabe von lysomalen Enzymen. Das Gelenk schwillt an und kann steif werden. Metallproteine haben einen Einfluss auf die Zersetzung der extrazellulären Matrix des Knorpels. Sie stimulieren eine Abtrennung von Gewebe und Peptidketten. Ein gesunder Knorpel gibt keine nachweisbare Menge lysomaler Enzyme ab. Es sind unterschiedliche Typen von Metallproteinase bekannt: Kollagenase, Stromelysin und Gelatinase, wobei jedes Enzym ein anderes Aufgabengebiet hat. Die Substrate sind letztendlich die Kollagenstrukturen des Gelenks (Kollagen Typ I;II;III). Der angegriffene Knorpel schwillt an und kann verhärtet, das Gelenk versteifen. Dies ist vor allem auf den Verlust der nährenden Eigenschaft der synovialen Flüssigkeit zurückzuführen.
Kollagenhydrolysat kann über die Nahrung mittels der Blutbahnen relativ schnell in die Gelenke verbracht werden, wo es von den Knorpelzellen aufgenommen wird. Es hat eine positive Wirkung auf eine Arthritis der Gelenke: Die Schmerzhaftigkeit nimmt ab, was wahrscheinlich auf einen hemmenden Einfluss, auf den Entzündungsprozess und auf die Anlieferung von Substraten für die Metallproteinase beruht. Die Aminosäuren sorgen für die Ausbildung von Kollagen- und Knorpelzellen im Knorpelgewebe. Hierdurch wird der Aufbau der Knorpelstruktur positiv beeinflusst. Er kann seine Funktion wieder ausüben, sodass sich die Beschwerden vermindern (siehe = Gelenkerkrankungen).
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