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Darmentzündung Pferd

Entzündliche Erkrankungen des Darmtrakts, die von einer leichten Reizung der Darmschleimhaut bis zur schweren Schädigung derselben auftreten können.
Das Erscheinungsbild ist zumeist durch erkennbaren Durchfall geprägt. Heftige Kolikanfälle, krampfartige Darmkontraktionen, gesteigerte Darmtätigkeit führen zu deutlich hörbaren Darmgeräuschen. Die Bauchdecke ist schmerzhaft gespannt. Temperaturerhöhungen begleiten das Krankheitsbild. Flüssigkeitsverlust führt zur Störung des Wasserhaushalts. Glanzloses und trockenes Fell ist zu beobachten. Eiweißmangel durch Störung der Nahrungsmittelaufnahme ist in den meisten Fällen im Blut nachweisbar. Bakterielle Infektionen sind zumeist mit hohem Fieber verbunden.
Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältiger Natur, sie weisen jedoch fast alle auf Veränderungen in den Futter- und Haltungsbedingungen hin, bei denen es an Sorgfalt und Hygiene mangelt. Auch ein Parasitenbefall (Magen- und Darmparasiten) sowie spezifische Infektionserreger sind oft genug mit einer Fütterung ungeeigneter, manchmal verdorbener Futtermittel in Zusammenhang zu bringen. Beachtung sollte auch eine einseitige Fütterung mit Brot, Melasse oder Rübenschnitzel und Roggen finden, die vielfach zu Darmproblemen führt. Dickdarmentzündungen treten oft nach mit Antibiotika behandelten Pferden auf, wenn diese zu abrupt wieder in den Trainings- oder Belastungszyklus genommen werden. Die Entzündung wird wahrscheinlich durch die Endotoxine der abgetöteten Darmbakterienflora verursacht, verbunden mit dem entstandenen Mangel an natürlichen (nützlichen) Darmbakterien.

Weitere Ursachen, die mehrheitlich im Zusammenhang mit der Haltung und Nutzung zu suchen sind, können psychischer und physischer Natur sein. Dazu zählen plötzliche Unterkühlung, lange Transportbelastung und andere Stress verursachende Situationen, die vergangenheitlich nicht immer als schädigend gesehen wurden, heute jedoch durch vermehrte Beachtung der Psyche der Tiere an Bedeutung gewinnen.

Zur Behandlung ist der Tierarzt zu Rate zu ziehen. Eine Ruhigstellung und ein 1 bis 2-tägiger vollständiger Futterentzug ist bei leichten Erkrankungen schon oft heilsam. Zur Reinigung des Darms haben sich Gaben von Leinsamenschleim und Parrafinöl bewährt. Gegen bakterielle Entzündungen sind wiederum Antibiotika oder Sulfonamide üblich.


PrimeVal ColonFlora hat sich wegen der in diesem Produkt enthaltenen 6 nützlichen Bakterienstämmen für die „Normalisierung“ der Darmflora und damit zur Wiederherstellung des Immunsystems als nützlich erwiesen. Dem Produkt ist das Prebiotikum „Arabinogalctan“, das als Nährboden für nützliche Darmbakterien gilt, beigefügt. Es enthält darüber hinaus Kürbiskernpulver, das seit Jahrtausenden als das beste, natürliche Mittel gegen Würmer gilt.


PrimeVal Omega 3-6-9 ist wegen seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren geeignet in den Blutbahnen reinigend zu wirken und damit den Blutkreislauf zu verbessern. Damit können Entgiftungen wirksamer werden.


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