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Die Haut beim Pferd ist das größte, den Körper schützende Organ mit vielfältigen Funktionen:
Sie hilft die Körpertemperatur zu regeln, Pigmente der Haut schützen gegen ultraviolette Sonneneinstrahlung, durch ihre Tastsensoren (Tasthärchen) ist sie auch Sinnesorgan. Sie scheidet schädliche Stoffwechselprodukte aus. Schützt gegen Schädigungen des Körpers.
Die Haut des Pferdes besitzt eine große Anzahl an Blutgefäßen und Schweißdrüsen. Daher schwitzen Pferde stärker als andere Tiere, eine Funktion, die zur Erhaltung einer möglichst gleichen Körperfunktion bei körperlicher Belastung nötig ist.
Eine gute Durchblutung ist ein effektiver Schutz vor Erkrankungen der Haut.
Siehe = Omega 3-6-9 der PrimeVal-Produkte.
Die gesunde Haut ist durch eine hohe Elastizität ausgezeichnet (Hautfaltenprüfungen, über der Schulter sind übliche Methoden, um den Zustand zu überprüfen; trockene Haut lässt die Falte länger bestehen).
Das Haarkleid gibt indirekt Hinweise auf Pflege- und Gesundheitszustände. Es soll bei einem gesunden Tier anliegend, glatt und glänzend sein. Frierende Pferde sind an aufgestellten Deckhaaren (Haarkleid wirkt stumpf und glanzlos) zu erkennen. Das Bild des Deckhaares ist aber auch durch Fellwechsel und Robusthaltung geändert und kann unter diesen Umständen keinen Rückschluss auf Gesundheitsschäden zulassen.
Jeder Schweißausbruch ohne Zusammenhang mit körperlicher Belastung ist ein Hinweis auf eine Erkrankung (z. B. Kolik) und geht mit dem Verlust von Elektrolyten einher.
Hautekzeme sind entzündliche Erscheinungen der oberflächlichen Haut, meist auf überempfindliche Reaktionen zurück zu führen. An den betroffenen Stellen ist diese verdickt oder gerötet. Das Haarkleid ist matt und rauh.
Sommerekzeme sind kleine kaum schmerzhafte aber stark juckende Knötchen, die zumeist am Mähnenkamm und an der Schweifrübe auftreten, dann aber auch am Hals und an der Brust zu erkennen sind. Ursächlich sind zumeist Reaktionen auf Insektenstiche wie z. B. Stiche der Kriebelmücke. Wahrscheinlich sind auch starke Schweißbildung und Schmutz begünstigend für diese Erkrankung. Pferde, die nicht aufgestallt werden sind häufiger betroffen. Die Erkrankung kann sich in den nächsten Sommern verstärken und heilt dann auch im Winter nicht völlig ab.
Schweißekzeme der Sattellage entstehen dadurch begünstigt, dass der Schweiß unter der Sattellage nicht verdunstet und sich mit Staub zu Schmutz vermengt auf die Haut einwirkt. Die Haut schwillt an und wird schmerzempfindlich.
Fesselekzem auch Mauke, ist ein Ekzem in der Fesselbeuge. Es tritt öfter an den hinteren Gliedmaßen auf. Es zeigt sich ein Bild der geröteten Haut mit Wundflüssigkeitsabsonderungen. Durch das Eindringen von Bakterien kann es zum „Einschuss“ (Phlegmone) kommen.
Als Schuppenflechte bezeichnet man dünn behaarte oder haarlose unregelmäßige Flecken an verschiedenen Körperstellen des Tieres. Kleine Knötchen, manchmal auch Bläschen auf einer leicht verdickten Haut. Die Ursachen dieser Erscheinung, die besonders hoch im Blut stehende Pferde befällt, soll in der mangelnden Fütterung oder einer gestörten Futterverwertung zu suchen sein.
Raspe bezeichnet ein Ekzem in den Beugeflächen von Vorderfußwurzel- und Sprunggelenk. Ursächlich sind wahrscheinlich toxische (giftige) Kontakte.
Behandlung von Ekzemen:
Viele der Ekzeme sind eine Folge qualitativ unzureichender Fütterung, unzureichender Pflege und ungenügender Körperabwehrkräfte. Letztere sind stark davon abhängig, wie die Durchblutung der Haut geregelt ist. Blutgefäße stellen das Transportwegenetz im Stoffwechselprozess dar.
Direkte äußerliche Behandlungen durch den Tierarzt sollten deshalb durch Vorbeuge in Fütterung und Pflege ergänzt werden.
Für die Verbesserung der Durchblutung und damit des Versorgungskreislauf hat sich PrimeVal Omega 3-6-9 bewährt. Die Ergänzung des Futters mit PrimeVal Super Multi Complet sorgt für die Zugabe fehlender Vitamine und Mineralien.
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