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Eine nicht bakterielle Entzündung, meist der Huflederhaut, aber auch die Bezeichnung einer allgemeinen Erkrankung mit Veränderungen an den Hufen. Von der Intensität der Erkrankung abhängig, zeigen Pferde Lahmheit, trippelndes Auftreten. Typisch ist auch das „Vorstrecken“ der Vorderhufe; die Hintergliedmaßen werden weit unter dem Körper gehalten um möglichst viel Last aufzunehmen. Bei stark auftretenden Schmerzen wird die Bewegung auch verweigert. Die Tiere liegen gern. Atmung und Puls sind beschleunigt, die Körpertemperatur ist erhöht. Pferde zeigen Muskelzittern und Schwitzen. Es können Erkrankungen in einzelnen Hufen auftreten, meist tritt sie jedoch paarweise auf, vorn öfter als an den Hinterhufen. Hufrehe zeigt plötzlichen Auftritt, wiederholt sich oft in Schüben.
Als Ursachen sind neben Störungen der Nebenniere, der Fehlleistung hormoneller Regelsysteme, allergischer Reaktionen, mechanischer Schäden und Vergiftungen, Futterfehler die häufigsten: Übermäßige Kohlehydrataufnahme kann eine der Ursachen sein, wie auch die Endotoxine (in der Zelle enthaltenes Gift, das bei der Zellzerstörung frei wird) bestimmter Darm- und Magenparasiten, die im Zusammenhang mit leichten oder schwereren =Darmentzündungen im Magen- und Darmtrakt vorhanden sein können.
Der Eiweißabbaustoff Histamin, der im Körper vermehrt gebildet werden kann, wenn Pferden zuviel frisches Körner- oder Grünfutter angeboten wird, scheint eine herausragende Bedeutung zu gewinnen. Histamin erhöht die Durchlässigkeit der Huflederhautgefäße und lässt damit den Austritt von Blutflüssigkeit zu. Damit verlieren die Lederhautblättchen ihre innige Verbindung zur Hufwand. Eine Lockerung der Hufbeinbefestigung in der Hornkapsel kann die Folge sein.
Eine Behandlung der Rehe muss unverzüglich durch den Tierarzt vorgenommen werden, ein rechtzeitiges Erkennen ist also von großer Bedeutung. Bis zum Erscheinen des Tierarztes sollte folgendes veranlasst werden:
1. Vollkommener Futterentzug
2. Einstellen in einer sägemehl- oder torfmulleingestreuten Box 3. Hufeisen abnehmen 4. Hufe kühlen z. B. stundenweise in kaltes Wasser stellen
PrimeVal ColonFlora kann eine nützliche Zusatzfutterverabreichung sein, um die Verursachungen über den Magen- und Darmtrakt zu regulieren.
PrimeVal Gelatinaat hat sich als hilfreich, zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung, als Lieferant der zur Rehabilitation notwendigen Aminosäureketten erwiesen.
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